 |
|
 |
|
|
Der Nationalpark Kornati |
 |
|
|
Ein Teil der Kornati-Inseln, etwa zwei Drittel der Insel und der Seefläche, gilt heute als Nationalpark. Vom Gesetz über die Einführung der höchsten Naturschutzstufe sind die Inseln Žut und Sita ausgenommen, obwohl sie geomorphologisch und geographisch der Kornati-Inselgruppe angehören. Seit der Erklärung des Archipels zum Nationalpark im Jahre 1980 werden dort zahlreiche Forschungen betrieben, vor allem solche, die sich auf das Naturerbe beziehen. Sie brachten eine Reihe neuer Informationen über geologische, meteorologische, geographische, biologische und andere Besonderheiten dieser Inselgruppe zutage. Bisher wurden 537 verschiedene Pflanzenarten auf dem Festland, 226 Arten von Benthos-Algen und etwa 850 Arten lebender Meeresorganismen registriert, darunter 579 Wirbellose , 160 Fischarten, eine Schildkrötenart und drei Arten von Säugetieren, von denen eine - der Seebär - inzwischen wahrscheinlich ausgestorben ist.
Trotz dieser Forschungserfolge sind sich die Wissenschaftler darüb einig, dass die Kornati ungenügend erforscht sind. Ein überzeugendes Argument dafür ist die Ansicht vieler Forscher, dass sich die Zahl der im Meer lebenden Organismen auf 2500 bis 3000 belaufen dürfte.
Im Park gibt es Gasthausobjekte, die den Besuchern grundlegende Dienstleistungen geben können, ein Dienst für Aufsicht und Kontrolle des Benehmens der Besucher sowie informative und rezeptive Punkte. Die Besucher dürfen sich im ganzen Park bewegen, außer im Gebiet um die Insel Purara und die Felsen Mala Purara und Voliæ, die zum Zone unter speziellem Schutz proklamiert wurden. Die Besucher von Nationalpark Kornati müssen immer die Tatsache annehmen und respektieren, dass alle Kornaten – Inseln, außer der Tatsache, dass sie als Naturerbe geschützt sind, auch Privatbesitz sind.
Auf dem Gebiet des Nationalparks Kornati gibt es acht gepflegte und mit Markierungen versehrte Bergsteigerwege, die zu Aussichtspunkten führen, von denen man die ganzen Kornaten oder einige von ihren schönsten Teilen sehen kann. Diese Wege sind unter einem gemeinsamen Namen markiert und konzipiert – der Bergsteigerweg Kornaten.
Die Zone unter speziellem Schutz
Die Insel Purara ist das Zentrum der Zone unter speziellem Schutz im Nationalpark Kornati. Auf Purara und den Felsen Klint (Mala Purara) und Voliæ und im Gebiet um sie ist das Halten der Menschenund Schiffe wegen des Schutzes der Natur gegen irgendwelche Einflüsse verboten. Die Insel Purara und das Gebiet um die Insel befinden sich unter konstanter Aufsicht der Wissenschaftler, die das Leben im Meer und auf den Inseln untersuchen. Auf Purara lebt eine Großzahl der verschiedenen Vögelarten und die zahlreichen Pflanzenarten. Die Insel ist besonders bildhaft in der Zeit der Strohblume- und Salbeiblüte, wann dort die Wolken von Schmetterlingen auftauchen.
|
|
|
|
|
|
 
|